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Autismus – Konfliktpotentiale abbauen – Strategien vorstellen

Mitarbeitende erleben die Begegnung mit Menschen aus dem autistischen Spektrum oft als anstrengend. Sie berichten von Konflikten und Missverständnissen. Diese ziehen sich durch alle Bereiche des Lebens (Wohnen, Arbeit, Förderbereich). Für diese Herausforderungen gibt es zahlreiche Ursachen. Eine dieser Ursachen ist die unterschiedliche Wahrnehmung und Denkweise von neurotypischen Menschen (Menschen ohne Autismus) und Menschen aus dem Autismusspektrum (Asperger, Kanner, atypischer Autismus). Das Verstehen dieser Unterschiede in Verbindung mit passgenau angewandten Strategien und dem Einbeziehen von vorhandenen Ressourcen und Möglichkeiten steigert den Erfolg aller Beteiligten.

In diesem Seminar werden wir uns mit der Wahrnehmung und Denkweise von Menschen aus dem Autismusspektrum und den Auswirkungen auf das Lern- und Arbeitsverhalten beschäftigen. Zudem werden praxiserprobte Strategien und Möglichkeiten für den Alltag vorgestellt.

Inhalte:
◾Betrachtung und Verstehen der Erkenntnisse in Bezug auf die Wahrnehmung, die Informationsverarbeitung und die Denkweisen von Menschen aus dem autistischen Spektrum
◾Entdeckung von Fähigkeiten und Entwicklungsspielräumen
◾Vorstellung praxiserprobter Gestaltungsmöglichkeiten und Strategien

Das Einbringen von Fallbeispielen ist ausdrücklich erwünscht.

Ziel:

Kennenlernen der Wahrnehmungs- und Denkweisen von Menschen mit Autismus, um Verhalten und Reaktionsweisen besser zu verstehen. Auf dieser Grundlage gelingt es passende Strategien für den Alltag zu entwickeln.

Arbeitsformen
◾Praxisorientierte Vorträge
◾Kleingruppenarbeit
◾Übungen

Zielgruppe:                 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen, die  mit                                                Menschen aus dem Autismus Spektrum arbeiten

Teilnehmer:                 max. 18 Personen

Dozent:                         Susanne Radl, StruVis (Österreich)                                                                                               Dipl. Sozialbetreuerin Fachgebiet Autismus, Arbeit nach dem                                               TEACCH® Ansatz

Preis:                              139,00€ zzgl. MwSt. (Inkl. Seminarunterlagen, Stehkaffee   mit                                           Gebäck,Tagungsgetränke und am Nachmittag Kaffee und Kuchen)

Veranstaltungsort:   Bildungs- und Begegnungszentrum der EmK e.V.                                             Giebelstr. 16                                                                                                                                                                70499 Stuttgart-Giebel

Beginn:                         10.00 – 17.00 Uhr

Termin:                          11.05.2017

Anmeldeschluss:       14.04.2017

mehr Infos unter: http://bcis-bildung.de/?event=autismus-konfliktpotentiale-abbauen-strategien-vorstellen-7
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Informatives / Re: Die neue HEP- Information 1/17 geht diese Woche in den Druck
« Letzter Beitrag von alexwls am 22. März 2017, 12:57 Uhr »
Ich bin gespannt:)
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Baden-Württemberg / Mitgliederversammlung des OV HEP in Stetten e.V. am 3.Mai.2017
« Letzter Beitrag von Sebastian Jung am 16. März 2017, 13:31 Uhr »
Der Ortsverband Heilerziehungspflege in Stetten e. V. veranstaltet am 3. Mai. 2017 seine Mitgliederversammlung.

Ort: S'Burgstüble / TV Heim Stetten, Am Sportplatz 4, 71394 Kernen i.R. – Stetten

Beginn: 17:45 Uhr

Alle Mitglieder erhalten eine Einladung per Post.

Über Anmeldlungen via Mail freuen wir uns auch jetzt schon:

langheinrich@berufsverband-hep.de oder
jung@berufsverband-hep.de

Martin Langheinrich / Sebastian Jung
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Informatives / Die neue HEP- Information 1/17 geht diese Woche in den Druck
« Letzter Beitrag von Sebastian Jung am 14. März 2017, 13:35 Uhr »
Freut euch über eine neue spannende Ausgabe
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Informatives / Interessante Onlineumfrage/ Bewältigung von Arbeitsanforderungen
« Letzter Beitrag von Sebastian Jung am 06. März 2017, 13:55 Uhr »
Online-Befragung
Umfrage zur bewältigung von arbeitsanforderungen und deren auswirkungen auf die Gesundheit - Teilnehmer/innen gesucht!

Weiter Infos unter Hyperlink: https://tu-dresden.de/mn/psychologie/wop/forschung/forschungsprojekte/curs-projekte/projekte/emos/online-befragung
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Thüringen / Fachtagung LV Thüringen am 16.-17.September.2017
« Letzter Beitrag von Sebastian Jung am 06. März 2017, 09:35 Uhr »
Fachtagung LV Thüringen „Geistige Behinderung oder psychische Erkrankung?‘ Das Spannungsfeld zwischen medizinischen Syndromen und sozialem Ausschluss“

16. September 2017 - 17. September 2017


Der Landesverband Thüringen führt in Gera am 16. und 17. September 2017 eine Fachtagung durch zum Thema:

„Geistige Behinderung oder psychische Erkrankung? Das Spannungsfeld zwischen medizinischen Syndromen und sozialem Ausschluss“

Referent: Jan Steffens / TU Dresden

„Wenn tatsächlich der Kranke die einzige Realität ist, auf die wir uns zu beziehen haben, dann müssen wir uns eben mit beiden Seiten dieser Realität befassen: mit der, dass er ein Kranker mit einer (dialektischen und ideologischen) psychopathologischen Problematik ist, und mit der anderen, dass er ein Ausgeschlossener ist, ein gesellschaftlich Gebrandmarkter.“ (Basaglia, 1974)

Menschliche Entwicklung ist relational und feldabhängig. Sie verläuft immer im Verhältnis von biologischen Faktoren, wie Genetik, Krankheit und Beeinträchtigungen und sozialen Faktoren, wie Erfahrungen, Umfeld und Gesellschaft. Das Gehirn ist ein biosoziales Organ, welches sich in diesem Spannungsfeld zwischen Biologie und sozialer Erfahrungen entwickelt. In diesem Prozess wirken soziale Erfahrungen auf biologischen Prozesse und biologische Faktoren auf den Bereich der sozialen Erfahrungen ein.

In Bezug auf Geistige Behinderung bedeutet dies, wie es Franco Basaglia im Zitat anspricht, dass die Realität eines behinderten Menschen immer zwei Seiten hat. Zum einen die Realität der Beeinträchtigung, zum anderen aber die Realität, als behindert geltender Menschen vielfach im Alltag mit sozialem Ausschluss und Diskriminierungen konfrontiert zu sein. Diese haben jedoch unmittelbaren Einfluss auf die Entwicklung des Gehirns und führen zu vielfach komplexeren Komplikationen und Psychopathologie, wie Aggressionen, Depressionen, Mutismus und selbstverletzendem Verhalten, welche nicht durch die Behinderung an sich, sondern den fehlenden oder erschwerten Kontakt mit der sozialen Umwelt verursacht werden.

Auf der Fachtagung soll auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse aus Neurowissenschaften, Psychologie und Pädagogik das Verhältnis von geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung bestimmt und diskutiert werden. Dabei wird am Beispiel von Syndromen wie Autismus und dem Down Syndrom (Trisomie 21) der Prozess der Behinderung verdeutlicht.

Die Fachtagung soll dabei möglichst praxisbezogen gestaltet werden. Teilnehmer können und sollen deswegen Fallbespiele aus ihrer Praxis mitbringen, damit diese immer wieder bearbeitet und diskutiert werden können.

Der Referent, Herr Jan Steffens ist Diplom-Behindertenpädagoge und arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Erziehungswissenschaften. In den Jahren 2011, 2013-2014 nahm Herr Steffens an verschiedenen Forschungsprojekten in Brasilen teil. Weiterhin ist er im Vorstand der Luria-Gesellschaft (Verein zur Förderung der wissenschaftlichen Grundlegung der Rehabilitation von hirngeschädigten und behinderten Menschen).

Interessenten wenden sich bitte an:

Landesgeschäftsstelle HEP Thüringen e.V.
z.H. Frank Zein
Felbrigstr. 5
07549 Gera
Tel. 0365-2042885
Handy 015773593956
E-Mail zein@berufsverband-hep.de
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Hallo zusammen am 30.4.2017 findet aus meiner Sicht eine sehr interessante Fortbildung in Dortmund statt. Weitere Infos siehe auch unter Hyperlink: http://www.gesundheitsakademie-vital.de/?page_id=5608
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