Autor Thema: Ausbildung Heilpädagogin  (Gelesen 12720 mal)

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Offline Bobolina

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Re: Ausbildung Heilpädagogin
« Antwort #15 am: 15. März 2009, 13:28 Uhr »
Ich interessiere mich auch für die Heilpädagogik Ausbildung. Ist das eigentlich besser, wenn mal Heilpädagogig studiert??

Ja. Genauso teuer wenn nicht sogar preiswerter, durch die mögliche Verkürzung dauerts etwa gleich lang, und man hat den höheren Abschluss-was im Zweifel auch mehr Gehalt bedeuten kann.

Nur mit dem Teilzeit wirds dabei eben schwierig.

hepie

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Re: Ausbildung Heilpädagogin
« Antwort #16 am: 15. März 2009, 15:05 Uhr »
staatliche Berufsschulen kosten nichts...

und davon gibts hier im Ruhrpott einige... und auch Teilzeit... ich habe meine Heilpädagogen Ausbildung leider abbrechen müssen... weil ich hier in den Ruhrpott gezogen bin...

im Endeffekt sind die schulischen Ausbildungen genauso gut wie das Studium... nur man ist dann halt "nur" staatlich anerkannter Heilpädagoge und nich diplomierter... und jenachdem kann man Glück haben und kriegt das gleiche Gehalt wie ein diplomierter HP...



« Letzte Änderung: 15. März 2009, 15:08 Uhr von hepie »

riot

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Re: Ausbildung Heilpädagogin
« Antwort #17 am: 02. April 2009, 22:39 Uhr »


im Endeffekt sind die schulischen Ausbildungen genauso gut wie das Studium... nur man ist dann halt "nur" staatlich anerkannter Heilpädagoge und nich diplomierter... und jenachdem kann man Glück haben und kriegt das gleiche Gehalt wie ein diplomierter HP...



sry das stimmt so nichtmal ansatzweise, dann schau dir mal gerade die die Empfehlungen des TVÖD an, hier werden Hochschulabschlüsse definitiv höher eingeordnet bzw. dies empfohlen, mann muss als HP mit staatl. Annerkennung schon arg kämpfen, zumal man wesentlich mehr Berufserfahrung besitzt.

Ich kann die Ausbildung zum HP egal ob als Studium oder Ausbildung an den FS für ein berufliches Weiterkommen nicht empfehlen, da es gerade für HP#s kaum Stellen gibt und wenn dann nur 50% oder weniger und die Bezahlung ist genauso scheisse. Macht ein Sozpäd. Studium, spezialisiert euch auf euren Bereich innerhalb des Studiums oder wo ihr Interesse habt und das Berufsfeld erweitert sich ungemein. Schaut einfach mal Stellenanzeigen in den Zeitungen an!

hepie

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Re: Ausbildung Heilpädagogin
« Antwort #18 am: 03. April 2009, 18:02 Uhr »
tjaaa und auch da kommt es wieder auf die Region an aus der man stammt... ich habe halt nun mal die Erfahrung gemacht, dass es bei uns in der Region egal ist, ob staatlich anerkannt oder diplomiert... Geldniveau ist fast gleich und Stellen sind einfach (zumindest einfacher als mim HEP Abschluß) zu kriegen... so schauts nun mal aus...

und da ich mehrere diplomierte HPs kenne und selber die schulische für 1,5 Jahre gemacht habe, kann ich auch sagen, dass sich da nicht viel tut... ;)

riot

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Re: Ausbildung Heilpädagogin
« Antwort #19 am: 04. April 2009, 00:10 Uhr »

und da ich mehrere diplomierte HPs kenne und selber die schulische für 1,5 Jahre gemacht habe, kann ich auch sagen, dass sich da nicht viel tut... ;)

deine eigenen Erfahrungen scheinen dabei gegen null zu gehen, zumindest behauptest du den Abschluss als HP nicht zu haben und hören sagen....naja es kreiert jeder seine eigene Realität, da hilft auch kein Augenzwinkern.

hepie

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Re: Ausbildung Heilpädagogin
« Antwort #20 am: 04. April 2009, 10:23 Uhr »
 :P :P

wenn du das sagst... bzw meinst... auf welche Erfahrungen kannst du denn zurückgreifen???
dein Post ist ziemlich anmaßend...

auch wenn ich den Abschluß nicht habe (weil ichs ja leider nicht weiter machen konnte) heißt das nicht, dass ich keinen Überblick habe... also ist es eine Frechheit zu behaupten, ich hätte keine Erfahrung und würde meine eigene Realität schaffen...

edit: ich seh grade, du hast den HP gemacht... dann sei froh, dass du es hast zu Ende machen können... aber nur weil du es zu Ende hast, heisst das noch lange nicht, dass ich keine Ahnung habe... bzw. dass es so grundlegend falsch ist... vielleicht warst du einfach nur auf der falschen HP Schule   ::)
« Letzte Änderung: 04. April 2009, 10:28 Uhr von hepie »

riot

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Re: Ausbildung Heilpädagogin
« Antwort #21 am: 05. April 2009, 13:40 Uhr »
bleib mal ganz locker und ließ dir mein Post nochmal durch....deine Welt
tjaaa und auch da kommt es wieder auf die Region an aus der man stammt... ich habe halt nun mal die Erfahrung gemacht, dass es bei uns in der Region egal ist, ob staatlich anerkannt oder diplomiert... Geldniveau ist fast gleich und Stellen sind einfach (zumindest einfacher als mim HEP Abschluß) zu kriegen... so schauts nun mal aus...
und da ich mehrere diplomierte HPs kenne und selber die schulische für 1,5 Jahre gemacht habe, kann ich auch sagen, dass sich da nicht viel tut... ;)
die mir zu rosa erschien konnte ich so nicht unterschreiben, zumal du sagst das HP Stellen leichter zu bekommen sind als HEP Stellen. Sry, bitte sage und zeige mir wo!
Ich will dich keineswegs persönlich angreifen, nur um das nochmal klarzustellen jedoch konnte ich nicht sehen das Du eigene Erfahrungen bei der Stellensuche als HP miteinbringen kannst, dass wollte ich als "hören/sagen" kennzeichnen, wenn mir das an diese Stellen nicht gelungen ist bitte ich um Entschuldigung.
Ich habe gerade hier die SZ liegen und schaue mir die Stellenanzeigen mal Spaßenshalber an, für HPs siehts mau aus wie immer. Soz.pad. bestimmt 5 aus unterschiedlichen Bereichen.Hier ist der HP deutlich zu spezialisiert, deshalb kann ich die Ausbildung/ Studium als berufliche Weiterentwicklung nicht empfehlen.
... vielleicht warst du einfach nur auf der falschen HP Schule   ::)
Elite FH? n/c!

bleybaer

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Re: Ausbildung Heilpädagogin
« Antwort #22 am: 27. Dezember 2010, 19:19 Uhr »

Hallo Gemeinde,

ich mache seit Okt. 2009 eine Ausbildung zum staatl. anerkanten Heilpädagogen, und zwar hier: http://www.fachschule-sozialwesen.de/Heilpaedagogen-und-Heilpaedagoginnen/

ich habe folgende Rahmenbedingungen:

-berufsbegleitend zu einer 39 Std.-Woche
-sehr viel Praxisbezug an dieser Schule; alle Mit"studenten"/schüler bringen ihre Erfahrungen und Erlebnissse ein, jede Einrichtung wird mit der Klasse besucht (es sei denn, dieLeitung blockt)
-2x pro Woche Unterricht (montags ab 16.00 Uhr, donnerstags ab 15.15 Uhr)
-an 4 WE´s pro Schuljahr auch freitags ab 15.15 Uhr und samstags ab 8.00 Uhr Unterricht
-schulfrei nur in den Sommerferien und in der Weihnachtszeit (sonstige Ferien werden nicht gegeben)
-Freistellungsanträge sind bei gutem Grund problemlos möglich
-98,-€ Schulgeld im Monat
-Förderung durch "Meister-Bafög"
-Beginn war Oktober 2009, Ende ist März 2012
-freier Zugang zu PC-Arbeitsplatz und Drucker

meine bisherigen Erfahrungen: durch die intensive Vertiefung des Wissens aus der Hep-Ausbildung (hatte ich von ´03-´05 an der selben Schule in Vollzeit gemacht) insbesondere in den Fächern Fachpraxis, Heilpädagogik -hier besonders in den Bereichen Elternarbeit, Beobachtung- konnte ich für meine aktuelle Arbeit (Integrationskraft in Kita) viel lernen. Auch haben sich bisher neue Sichtweisen im Bereich Medizin und Recht ergeben. Auch Soziologie und Psychologie werden vertieft.
Alles in allem würde ich es wieder tun, auch wenn es sehr anstrengend ist. (da wir dienstags in der Kita noch "Mitarbeiterberatung"=Teamgespräch haben, komme ich an 3 Tagen nicht vor 19 Uhr nach Hause) Sicher wäre eine 30 Std.-Woche hilfreich, aber die Arbeitszeit kann ich nicht ändern.

Allgemein denke ich, dass ich als Mann gute Chancen in dem Berufszweig haben werde. Meine Kita-Leitung ist auch Heilpäd., das belegt, dass leitende Positionen nicht unmöglich / nicht unüblich sind.

Gruß, Denis

Offline Bobolina

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Re: Ausbildung Heilpädagogin
« Antwort #23 am: 27. Dezember 2010, 22:50 Uhr »
Hat ja auch niemand behauptet dass damit keine Leitungsposition möglich wäre. Nur gibt es eben bei dem Weg über die Fachschule einfach viele Begrenzungen, und wenn man vor der Entscheidung steht muss man sich eben überlegen was man machen will... bei mir sind im Sozpäd- Fernstudium jetzt auch Heilpädagogen im Kurs, die es an der Fachschule gemacht haben, und jetzt der Meinung sind, sie kommen eben nicht weiter (haben zum Teil aber auch schon Leitungspositionen inne, aber weiter scheint es wohl nicht mehr zu gehen).
Ich finde die Ausbildung inhaltlich ja auch ganz toll, aber man muss schon genau hinschauen ob es das bringt. In Bawü habe ich mittlerweile mitbekommen, dass man selbst mit der Heilpädagogenausbildung + HEP nicht in den Kinderbereich kann (außer den bekannten Ausnahmen, die schon für den HEP gelten). Da frag ich mich schon, warum ich das dann machen soll...ich persönlich mach denn jetzt ja auch Studium.
Aber wie gesagt, inhaltlich finde ich die Ausbildung ja auch super, keine Frage.

Offline Kiepenkerl

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Re: Ausbildung Heilpädagogin
« Antwort #24 am: 28. Dezember 2010, 20:10 Uhr »
Ich kann bleybaer  nur zustimmen. Ich mache meine Weiterbildung hier:

http://liebfrauenschule-coesfeld.de

Berufsbegleitend, Schultage Dienstags und Donnerstags von 18 bis 21. 15 Uhr, alle 2 Wochen Samctags von 8 bis 14  Uhr.

Kann zur Zeit sagen das es prima geht, anstrengend aber spannend wieder mit anderen zu lernen. (alles gut außer Englisch :-[ )

Keine Schulkosten nur Fachbücher.

Meine Erfahrungen sind, das Männer in diesem Bereich sehr gut Chancen haben, auch an Leitungstellen zu kommen. Abe auch nicht nur wegen dem gehalt, sondern wegen der unbefristeten stellen.

Möchtest du jemanden das Segeln beibringen, so mußt du bei Ihm die Sehnsucht nach dem Meer wecken.

Offline Bobolina

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Re: Ausbildung Heilpädagogin
« Antwort #25 am: 26. Juli 2013, 23:27 Uhr »
Man ist der LInk schlecht! Wirklich keinen Plan vom Thema...