Autor Thema: Ein Schritt in die Richtige Richtung, Mehr Anerkennung für HEP`s in Hessen  (Gelesen 5282 mal)

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Sam

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Hallo Ihr Lieben,
es gibt einen neuen Schriftzug aus Hessen.
Das Bundesministerium hat es erlaubt, dass der HEP nun auch in Kitas und Kiga arbeiten darf.

Ist das keine tolle Nachricht?

Liebe Grüße eure Sandra!


Weitere Informationen findet ihr unter Aktuelles und im LV Hessen.
« Letzte Änderung: 23. November 2008, 11:00 Uhr von Sandra Dancker »

Offline JackWolf

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Re: Ein Schritt in die Richtige Richtung
« Antwort #1 am: 23. November 2008, 10:54 Uhr »
Ein großer Schritt auf einer langen Reise. Mögen noch viele erfolgen  :)
Was auch immer geschehen mag, sei dir selbst immer treu und verliere dich nie

albatros

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Stimmt nicht.
Denn bis dato handelt es sich hierbei lediglich um einen

Entwurf einer Verordnung zur Änderung der Verordnung über Mindestvoraussetzungen in Tageseinrichtungen für Kinder, vom hessischen Sozialministerium, vom 09.09.2008!!

Gruß Albatros

riot

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und? ich bezweifle fast das dies etwas bringt da die Kitas weiterhin Erzieher einstellen werden um Kosten zu sparen, desweiteren würde sich dies meineserachtens nur auf I-Plätze lohnen, und da gibt es preiswert nen HP Wochenendlehrgang und alles ist abgedeckt. Schonmal darüber nachgedacht warum es die verschiedenen Berufsbezeichnungen / Unterschiede gibt, vielmehr sollte etwas dafür getan werden, dass keine Erzieher in Einrichtungen der Behindertenhilfe eingestellt werden.

so long...

grüßle

Muchai

  • Gast
vielmehr sollte etwas dafür getan werden, dass keine Erzieher in Einrichtungen der Behindertenhilfe eingestellt werden.
Ach ja, und warum?

Offline Bobolina

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Interdisziplinäre Teams sind super - verstehe die Idee auch nicht??

riot

  • Gast
Sry da habe ich etwas vorschnell argumentiert, aber ich will meine Position etwas deutlicher machen, zum einen finde ich, dass das Berufsbild des Erziehers innerhalb seiner Ausbildung nicht die Bereiche der besondernen Problematik von Menschen mit geistiger Behinderung abdeckt. Meiner Meinung ist eine Kompensation bis zum Jugendalter möglich, jedoch im Erwachsenen Bereich kaum noch verwendbar. Es gibt sicherlich einige die dies Kompensieren können und sich entsprechend fortbilden, jedoch muss man hier deutlich machen das an dieser Stelle der HEP die Fachkraft ist, analog gibt es die unterschiedlichen Ausbildungswege nicht ohne Grund da eindeutig Schwerpunkte gesetzt werden müssen. Gerade Selbstbestimmung, Empowerment und Assistenz erfordern ein hohes Fachwissen was meist schon an der Basis scheitern kann. Dies noch jemand im Alltag zu vermitteln müssen finde ich Verschwendung von Arbeitszeit und Ressourcen, oder würdet ihr euch von einem HNO-Arzt am Herzen operieren lassen? Ich möchte an dieser Stelle nocheinmal klar stellen, dass ich keinen Berufsstand diskreditieren möchte, jeder hat seine Berechtigung, aber bitte auch entsprechend seiner Ausbildung / Qualifikation.

So vielleicht habe ich ja eine Diskussion in Gang gebracht....

Grüßle.... ::)