Autor Thema: Frühförderung an den Förderzentren des Landes bleibt bestehen  (Gelesen 2178 mal)

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Mecklenburg-Vorpommern

Nach monatelangen Debatten haben sich Land, Kreise und Kommunen auf Struktur und Vergütung in der Frühförderung behinderter Kinder geeinigt. Einer zum 1. August wirksamen Vereinbarung zufolge bleiben die landesweiten Förderzentren für sehbehinderte Kinder in Neukloster und für hörgeschädigte in Güstrow erhalten.

Sie umfassen mobile und teilstationäre Betreuung, Schule und Internat. Das Land übernimmt die Trägerschaft für die mobile Frühförderung, bei der Sonderpädagogen regelmäßig betroffene Familien aufsuchen.

„Solide Grundlage und abgesichert“

Die Regelung sei im Interesse der Kinder mit starken Seh-, Hör- und Körperbehinderungen. „Für sie wird die Frühförderung von der Geburt bis zum Schuleintritt auf eine solide Grundlage gestellt und abgesichert“, betonte der Chef der CDU-Landtagsfraktion, Vincent Kokert, am Donnerstag in Schwerin. Die Vereinbarung gelte für zehn Jahre. Noch offen ist allerdings, wie es mit der Spezial-Kita für Behinderte in Neubrandenburg weitergeht.

Im Zuge der Kreisgebietsreform sollten die neuen Landkreise allein für die Frühförderung zuständig sein. Weil sie befürchteten, dass sich das Land aus der Verantwortung zurückzieht, hatten die Kreise Widerspruch angemeldet. Auch die Opposition und betroffene Eltern hatten davor gewarnt, bewährte Strukturen und Betreuungsleistungen aufzugeben.

Die Verunsicherung der Eltern sei beendet und eine gute Lösung gefunden worden, erklärte Kokert. „Die bewährte Frühförderung an den Förderzentren des Landes bleibt bestehen. Hoch spezialisierte Einrichtungen seien gerade in den ersten Lebensjahren wichtig, um den Kindern einen guten Start in die Schule zu ermöglichen.“

Quelle: Rollingplanet
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