Autor Thema: Betreuungsgeld  (Gelesen 1737 mal)

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Offline BerBra

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Betreuungsgeld
« am: 29. Juli 2013, 10:00 Uhr »

Betreuungsgeld - Wahlfreiheit für junge Familien
Das Betreuungsgeld will Familien mit kleinen Kindern mehr Freiräume eröffnen, damit sie ihr Familienleben nach ihren eigenen Wünschen gestalten können. Eltern sollen frei entscheiden können, ob sie ihr Kind privat betreuen oder in einem öffentlich bereit gestellten Angebot - beispielsweise in einer Einrichtung oder von einer Tagesmutter oder einem Tagesvater - betreuen lassen wollen.

Hierfür ist eine ausreichende Zahl von Betreuungsangeboten für Kinder unter drei Jahren ebenso erforderlich wie eine gezielte finanzielle Unterstützung von jungen Familien. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass die Wahrnehmung der familiären Erziehungsaufgabe nicht zu beruflichen Nachteilen führt und dass eine Rückkehr in eine Erwerbstätigkeit einschließlich eines beruflichen Aufstiegs während und nach Zeiten der Kindererziehung ermöglicht wird.

Umfassende und bestmögliche Wahlfreiheit
Das Betreuungsgeld, das bereits in der letzten Legislaturperiode im heutigen § 16 Abs. 5 SGB VIII gesetzlich verankert wurde, dient dem Ziel, jungen Eltern eine umfassende, bestmögliche Wahlfreiheit zu eröffnen. Es ist so ausgestaltet, dass es den Bedürfnissen der Familien tatsächlich Rechnung trägt. Das Betreuungsgeld schließt ferner die verbliebene Lücke im Angebot staatlicher Förder- und Betreuungsangebote für Kinder bis zum dritten Lebensjahr.

Das Betreuungsgeld erhalten Eltern, deren Kind ab dem 1. August 2012 geboren wurde, und die für ihr Kind keine Leistung nach § 24 Abs. 2 SGB VIII (frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in Kindertagespflege) in Anspruch nehmen. Das Betreuungsgeld wird ab dem 1. August 2013 als Geldleistung gezahlt.

Nahtloser Anschluss an das Elterngeld
Das Betreuungsgeld ist im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz verankert. Es steht im Anschluss an das Elterngeld bereit, also grundsätzlich vom 15. Lebensmonat des Kindes an, für bis zu 22 Monate, also längstens bis zur Vollendung des 36. Lebensmonats. Zunächst beträgt das Betreuungsgeld pro Kind 100 Euro monatlich, ab 1. August 2014 werden pro Kind 150 Euro monatlich gewährt.

Das Betreuungsgeld kann grundsätzlich parallel zur dreijährigen Elternzeit beantragt werden. Es wird unabhängig davon gezahlt, ob und in welchem Umfang die Eltern erwerbstätig sind. Die Erwerbsbeteiligung der Eltern, insbesondere der Mütter, soll durch das Betreuungsgeld nicht beeinflusst werden. Denn es geht darum, den Gestaltungsspielraum von Familien zu stärken und flexible Betreuungsmodelle zu unterstützen.

Im Zusammenwirken mit den übrigen Geld- und Infrastrukturleistungen der öffentlichen Hand wird mit dem Betreuungsgeld eine Leistung geschaffen, die jungen Familien ergänzende Unterstützung anbietet.
Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurechtfinden.
Albert Einstein

Offline Roland81

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Re: Betreuungsgeld
« Antwort #1 am: 04. August 2013, 23:06 Uhr »
Ist das eine reine Fachinformation, oder eine Wahlkampfhilfe für Mutti?

Offline BerBra

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Re: Betreuungsgeld
« Antwort #2 am: 05. August 2013, 06:56 Uhr »
Wahlkampfhilfe ? 100 € falsch an gelegtes Geld.
Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurechtfinden.
Albert Einstein

Offline Roland81

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Re: Betreuungsgeld
« Antwort #3 am: 05. August 2013, 22:44 Uhr »
Richtig, aber Mutti schmückt sich damit. Und nächstes Jahr werden es 150€, absolut unverständlich, so das Geld zum Fenster rauszuwerfen.