Autor Thema: Ausbildung HEP  (Gelesen 3226 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

GreenGirl91

  • Gast
Ausbildung HEP
« am: 11. August 2013, 20:13 Uhr »
Hallo :)

Ich würde gerne nächstes Jahr eine berufsbegleitende Ausbildung zur HEP machen.
Nun habe ich mich natürlich schon im Internet erkundigt würde aber gerne hier noch ein paar Fragen stellen und hoffe das ihr sie mir beantworten könnt :)
Habe letztes Jahr mein Fachabitur gemacht danach mein FSJ und bald arbeite ich als Integrationshelferin.
Nun habe ich gelesen das die Schulen an denen ich mich bewerbe ihre eigenen Auswahlkritieren haben was das Thema angeht wenn man ein Fachabi  aber keine vorherige Ausbildung hat.
Wie gut stehen da meine Chancen genommen zu werden? Hat damit schon jemand Erfahrungen gemacht und könnte sie mir evtl mitteilen?
Zudem benötigt man ja noch eine Praktikumsstelle.
Muss man die bereits schon haben wenn man sich bewirbt (man muss sich ja immer relativ früh bewerben) oder reicht ein Nachweis zum Schulbeginn?  :)

Freue mich über viele Antworten :)

Offline KleenesGehopse

  • Mitglieder
  • *
  • Beiträge: 100
  • Geschlecht: Weiblich
Re: Ausbildung HEP
« Antwort #1 am: 11. August 2013, 23:13 Uhr »
in der regel bewirbst du dich zuerst für die praxisstelle. davon ausgehend, suchst du dann die schule. manche einrichtungen haben bestimmte schulen, auf die sie ihre azubis schicken, dann musst du schon keine suchen.

war das fsj im sozialen bereich bzw. in der behindertenhilfe? fürdie ausbildung musst du 12 monate in diesem bereich nachweisen können.

für die hep-ausbildung brauchst du einen realschulabschluss, es spielt also keine rolle welche form von abi oder ausbildung du im vorhinein gemachst hast.


... habe deinen text nochmal gelesen. du meinst im sinne von, neben deiner stelle als integrationshelferin, möchtest du die schulische hepausbildung machen?
ist das nicht so, dass du mehrere praktikas während der ausbildung machst und im dritten jahre das anerkennungsjahr? ich denke nicht, dass du die stelle fürs dritte jahr schon nachweisen musst. auch die praktika während der ersten 2 jahre wirst du erst so nach und nach suchen dürfen. anonsten gilt auch für die schulische ausbildung oberes... vermutlich bekommst du ein paar pluspunkte für besonderes im lebenslauf (z.b. gymnasium mit soz-päd-schwerpunkt, ausbildung erzieher, soziale praktikas etc etc)

wenn ich etwas falsches behaupte, möge man mich berichtigen  ;D
"Life moves pretty fast. If you don't stop and look once in a while you could miss it."

GreenGirl91

  • Gast
Re: Ausbildung HEP
« Antwort #2 am: 12. August 2013, 11:02 Uhr »
@KleenesGehopse
Danke erstmal für deine Antwort :)

Also mein FSJ habe ich an einer Förderschule für geistig und körperlich behinderte Kinder gemacht allerdings habe ich insg. nur 8 Monate gemacht weil ich die Stelle gewechselt habe. Wenn ich die noch zu der alten FSJ Stelle anrechne komme ich auf 10 Monate.  :o hoffentlich reicht das?
Ah ne das mit der Integrationshilfe meinte ich anders. Das ist jetzt ein Minijob was ich insg für ein Jahr noch machen werde, bis ich die Ausbildung beginne, einfach damit ich nicht nur rum sitze und nichts tue, sieht sonst auch blöd aus.
Wenn ich diesen Minijob jetzt mache gleicht das dass dann irgwendwie aus das ich nur 10 Monate FSJ gemacht habe?
Also ich habe das mit dem Berufsbegleitend so verstanden das man sich an der Schule bewirbt, dann eine Praxisstelle hat wo man dann 2 Tage Schule und 3 Tage Arbeiten gehen muss (?)

Offline KleenesGehopse

  • Mitglieder
  • *
  • Beiträge: 100
  • Geschlecht: Weiblich
Re: Ausbildung HEP
« Antwort #3 am: 12. August 2013, 22:02 Uhr »
achsooo...

das ist von schule zu schule unterschiedlich. in der schule, die meine einrichtung früher bevorzugt hat, hatten die schüler immer wieder blockwochen. mal 2 am stück, mal nur eine. bei der schule, mit der sie jetzt kooperieren und in der ich meine ausbildung gemacht habe, hatte man alle 2 wochen 2-3 tage schule und alle 2 monate mal eine blockwoche.
aber ja, es ist so, dass du dann alle 3 jahre neben der schule in einer einrichtung arbeitest, evtl innerhalb derer die bereiche wechselst und dann noch ein paar externe praktika machst, um verschiedene bereiche gesehen zu haben.

an deiner stelle würde ich erst die praxisstelle suchen. zum einen, da du dann mit großer wahrscheinlichkeit keine schule mehr suchen musst (wenn die einrichtung eine feste schule hat, muss man oft nur noch eine obligatorische bewerbung schreiben) und zum anderen, weil die dich bezahlen. was bringt dir der schulplatz (der ja auch geld kostet), wenn du noch keine bezahlte ausbildungsstelle hast?
die schulen an sich vermitteln keine praxisstellen, die können die höchstens tipps geben, aus welchen einrichtungen deren schüler kommen...

wie das mit der anrechnung ist, solltest du mit der ausbildungsstelle abklären. es gibt sicher unterschiede, wie kulant sie sind
"Life moves pretty fast. If you don't stop and look once in a while you could miss it."