Autor Thema: Im Fokus stehen Heilerziehungspfleger  (Gelesen 2267 mal)

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Offline BerBra

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Im Fokus stehen Heilerziehungspfleger
« am: 08. März 2014, 18:06 Uhr »

300.000 Euro für Weiterbildungen zur Inklusion

Die baden-württembergische Sozialministerin Katrin Altpeter will Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behindertenhilfe im Land dabei unterstützen, sich für die im Zusammenhang mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einhergehenden Anforderungen weiter zu qualifizieren. Deshalb stellt sie 300.000 Euro für die Entwicklung und Durchführung entsprechender Weiterbildungsangebote zur Verfügung.

"Eine inklusive Gesellschaft erreichen wir nur mit der Unterstützung derjenigen, die tagtäglich mit Menschen mit Behinderung arbeiten. Die Perspektive einer inklusiven Gesellschaft und die Umwandlung des bestehenden Versorgungssystems für Menschen mit Behinderungen bringen für sie neue berufliche Herausforderungen mit sich. Mit dem neuen Weiterbildungsangebot unterstützen wir sie dabei, diese zu meistern", sagte Sozialministerin Katrin Altpeter gestern in Stuttgart. Durchgeführt wird das auf eineinhalb Jahre angelegte Projekt von der Liga der freien Wohlfahrtspflege. Ob behinderte Menschen selbst und ihre Verbände im Sinne des Partizipationsgebotes der UN-Behindertenrechtskonvention bei den Weiterbildungen mit einbezogen sind, war der Presseinformation nicht zu entnehmen.

Die Ministerin wies darauf hin, dass es auch Ziel des Projekts ist, landeseinheitliche Standards für Fort- und Weiterbildungen zur Inklusion zu erarbeiten. Die Entscheidung für die Förderung traf Ministerin Altpeter mit Blick auf die Empfehlungen des im Dezember 2012 veröffentlichten "Impulspapier Inklusion". Das Papier ist das Ergebnis eines umfassenden Diskussionsprozesses zur Zukunft der Hilfe für Menschen mit Behinderung in Baden-Württemberg (dem nach dem Ort der Auftaktveranstaltung bezeichneten Gültsteinprozess). Eine Empfehlung des Impulspapiers war die Weiterqualifikation jetziger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Behindertenhilfe. Neue Kenntnisse und Fähigkeiten bei ihnen kämen, wenn es um Inklusion gehe, auch immer den Menschen mit Behinderungen zu Gute. Teilhabe in allen Lebensbereichen sei das Ziel, heißt es in der Presseinformation der Sozialministerin.

Insgesamt sollen mit den Weiterbildungsmaßnahmen mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behindertenhilfe geschult werden. Im Fokus stehen Heilerziehungspfleger, da sie den größten Teil der Mitarbeitenden in den Einrichtungen und Diensten ausmachen sowie Mitarbeitende über 50 Jahre und Wiedereinsteiger. Die Teilnehmenden können je nach Bedarf zwischen einer mehrtägigen und einer eintägigen Weiterbildung wählen. Beide Qualifizierungsmaßnahmen schließen mit einem Zertifikat ab, welches die Inhalte der Maßnahme und die erworbenen Kompetenzen auflistet. In den Kursen werden u. a. Grundlagen und rechtliche Kenntnisse zum Thema Inklusion vermittelt und praktische Übungen zum Aufbau inklusiver Strukturen durchgeführt. Das Zertifikat soll langfristig als Gütesiegel "Kompetent für Inklusion" etabliert werden.

Quelle: kobinet
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Albert Einstein

hepler

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Re: Im Fokus stehen Heilerziehungspfleger
« Antwort #1 am: 23. März 2014, 18:06 Uhr »
Wo kann man diese Weiterbildung für HEP's in Baden-Württemberg machen?? Habe noch kein Angebot gefunden.

Offline BerBra

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Re: Im Fokus stehen Heilerziehungspfleger
« Antwort #2 am: 26. März 2014, 17:28 Uhr »
Das Geld wird zur Verfügung gestellt, aber die Fortbildungsmaßnahmen müssen doch erstmal entwickelt werden.
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