Autor Thema: 2. Berliner Arbeitstagung kritische Soziale Arbeit  (Gelesen 1234 mal)

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Offline Alex Gehrau

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2. Berliner Arbeitstagung kritische Soziale Arbeit
« am: 09. Oktober 2014, 03:04 Uhr »
Mich spricht das Thema zur Zeit stark an. Und ich finde auch, dass es unseren Berufsverband ansprechen sollte. Vielleicht geht es ja jemandem aus Berlin/Brandenburg ähnlich und der- oder diejenige hat noch Kapazitäten, so kurzfristig teilzunehmen...

" 2. Berliner Arbeitstagung kritische Soziale Arbeit

! Einmischen – Strategien und Gegenwehr

10. und 11. 10. 2014 in Berlin
Veranstaltungsort: JugendKulturZentrum Pumpe - Lützowstr. 42 - 10785 Berlin

Diese Tagung versteht sich als Fortsetzung und Weiterentwicklung der Tagung vom 21. Juni 2011.
Aufstehen – Widersprechen – Einmischen. Gemeinsame Wege aus der neoliberalen Falle.
In der Zwischenzeit hat sich viel getan auf der Bühne der kritischen Sozialen Arbeit. Der Widerstand regt sich an Hochschulen und in der Praxis.

 ->   Dennoch gibt es sehr viele KollegInnen, die zu den Verhältnissen schweigen bzw. sich mit der neoliberalen Sozialpolitik arrangiert haben.
 ->   Gleichzeitig haben sich die Bedingungen für unsere KlientInnen und auch für uns in vielen Städten und Gemeinden noch zugespitzt. Wir leiden massiv unter prekären Arbeitsbedingungen, Überlastung 
        und fachlich unzumutbaren Anforderungen und Strukturen.
 ->   An einigen Stellen werden diese Bedingungen inzwischen an die Öffentlichkeit getragen und deutlich problematisiert. Wir solidarisieren uns z.B. mit den KollegInnen der Berliner Jugendämter, die derzeit
       mit Aktionen auf ihre Lage aufmerksam machen.

Es ist an der Zeit, uns erneut auszutauschen und uns gegenseitig unserer Solidarität und unserer Kraft zu versichern:
Ziel unserer Tagung ist es, den Prozess der Kritik und des aktiven Aufbegehrens innerhalb der Sozialen Arbeit voranzubringen, gemeinsam Ideen für konkrete Gegenwehr zu entwickeln, uns gegenseitig über Erfolge und Strategien zu informieren und uns und unsere widerständige Arbeit weiter zu vernetzen. Dafür brauchen wir alle solidarischen Kräfte, alle KollegInnen aus Praxis und Wissenschaft und alle Studierenden, die wie wir so nicht mehr weitermachen wollen.

Ablauf der Tagung:
Vorträge am 1. Tag:
„Machtverhältnisse und Interessenskonflikte in der Sozialen Arbeit heute“ (Dagmar Paternoga (attac), „Was bedeutet „politisch sein“ in der Sozialen Arbeit?“ (Mechthild Seithe (Ufo) „Die Vier-in-Einem-Perspektive. Ein gesellschaftliches Gegenkonzept“ (Frigga Haug)

Der zweite Tag beginnt mit dem Vortrag „Raus aus der (Selbst-)Beschränkung!
Warum es wichtig ist, über den Tellerrand zu schauen“ (Maren Schreier (AKS, BISA, BBSA).

Im Fokus der Tagung stehen 12 Workshops, in denen Bedingungen der Sozialen Arbeit kritisch reflektiert und konkrete Ansätze der Gegenwehr zur Diskussion gestellt werden.
Am Ende der Tagung findet ein ausführliches Abschlussplenum statt, bei dem Ergebnisse vorgestellt, Vernetzungen eingeleitet und zukünftige Projekte geplant werden können.
Inge Hannemann spricht die Abschlussworte: „Wo Verstöße gegen das Grundgesetz zu „Recht“ werden, wird Widerstand zur Pflicht!" "

Quelle: http://www.einmischen.info/joomla2.5/index.php/2-arbeitstagung-oktober-2014

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