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Diakonie Stetten zeigt bis 27. April Wanderausstellung des Landesarchivs Baden-Württemberg "Verwahrlost und gefährdet? Heimerziehung in Baden-Württemberg 1945 bis 1975" 
 
 Von 20. März bis 27. April 2018 zeigt die Diakonie Stetten die Wanderausstellung des Landesarchivs mit dem Titel „Verwahrlost und gefährdet? Heimerziehung in Baden-Württemberg 1949 bis 1975“ im Foyer der Ludwig-Schlaich-Akademie (LSAK) in Waiblingen. Am Dienstag fand die feierliche Eröffnung der Ausstellung in der LSAK statt.

Zahlreiche Interessierte, darunter auch ehemalige Heimkinder aus früheren Kinderheimen der Umgebung, fanden sich im Foyer der Ludwig Schlaich Akademie der Diakonie Stetten ein, um sich nach einem Einblick in die aktuell laufende Forschung zur Heimgeschichte der ehemaligen Anstalt Stetten bei einer Führung die Ausstellung des Landesarchivs anzusehen. „Seit über zehn Jahren ist das Thema der Heimerziehung in Deutschland in der Nachkriegszeit in der öffentlichen Diskussion. Zunehmend stellen wir uns auch in Kirche und Diakonie diesem Kapitel unserer Geschichte, die ja auch eine Geschichte gesellschaftlicher Normen und deren Durchsetzung ist“, begrüßte der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Stetten, Pfarrer Rainer Hinzen, die Anwesenden. Wer sich mit der Geschichte der Heimerziehung auseinandersetze, merke schnell, dass hier an vielen Orten und in vielen Heimen Kinder zu Opfern rigider Disziplinierung wurden. Es sei wichtig, sich mit dieser Geschichte zu beschäftigen. Der Vorstand der Diakonie Stetten hat in 2014 eine Aufarbeitung der Geschichte der Betreuung und Pädagogik in der ehemaligen „Anstalt Stetten“ zwischen den Jahren 1945 bis 1975 in Auftrag gegeben. Ende Juni erscheint die wissenschaftliche Publikation.

Dr. Peter Müller vom Landesarchiv Baden-Württemberg wies auf die positive Resonanz der Wanderausstellung „Verwahrlost und gefährdet? Heimerziehung in Baden-Württemberg 1949 bis 1975“ an den unterschiedlichen Ausstellungsorten hin und sagte: „Die Geschichte seit dem Zweiten Weltkrieg hat immer auch etwas mit einem selbst zu tun. Das kann wie im Fall der ehemaligen Heimkinder etwas Dramatisches sein, aber es kann auch etwas anderes Existenzielles sein“. Anschließend bot die Esslinger Kulturwissenschaftlerin Dr. Gudrun Silberzahn-Jandt einen ersten Einblick in ihre Forschungsergebnisse des Alltags und der Betreuung in der ehemaligen Anstalt Stetten. „Ich habe beindruckende Gespräche mit Bewohnerinnen und Bewohnern der Diakonie Stetten geführt, die diese Zeit erlebt haben. Daneben fand ich bei der Forschung im Archiv spannend zu sehen, wie Akten generiert wurden. So wurden Sachverhalte teilweise anders dargestellt, wenn es darum ging, Geld zu bekommen“, erklärte Gudrun Silberzahn-Jandt.

Nora Wohlfarth von der Projektstelle Heimerziehung führte die Anwesenden durch die Führung und zeigte auf, aus welchen Gründen zwischen 1945 und 1975 Kinder in Heime eingewiesen wurden: „Wenn Sie selbst unseren hier abgebildeten Fragebogen durchgehen, werden Sie sicher mehrere Fragen mit Ja beantworten können. Damals reichte bereits ein Grund, wie z.B. dass der Vater arbeitslos war, um in ein Heim eingewiesen zu werden. Das waren Aspekte, die sind heute völlig normal“, berichtete Nora Wohlfarth. Daneben gab es einen Mangel an allem Möglichen und die Erzieherinnen und Erzieher seien schlecht oder gar nicht ausgebildet gewesen. „Nicht nur der Mangel an Materiellem, sondern vor allem der Mangel an Liebe führten zu negativen körperlichen und psychischen Begleitfolgen der Heimkinder“.

Die Ausstellung im Foyer der LSAK kann werktags von 8 bis 17 Uhr besichtigt werden. Außerdem bietet das Landesarchiv gemeinsam mit der Diakonie Stetten für alle Interessierten eine Führung am Dienstag, 10.04.2018 um 16 Uhr und am Mittwoch 11.04.2018 um 11 Uhr z.B. auch für Schulklassen an. Treffpunkt ist im Foyer. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Adresse:
Ludwig-Schlaich-Akademie, Devizesstraße 9, 71332 Waiblingen

Bildunterschrift: Nora Wohlfahrth (vorne) vom Landesarchiv führte durch die Ausstellung in der LSAK.
 
Quelle:http://idefix.diakoniestetten.de/diakonie-stetten/#{4}
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Hessen / LV Hessen - HEP-Treffen in Marburg 21.04.2018
« Letzter Beitrag von Sebastian Jung am 12. März 2018, 15:25 Uhr »
mehr Infos findet ihr auch hier!http://www.berufsverband-hep.de/index.php/lv-hessen-detail-termine/lv-hessen-hep-treffen-in-marburg.html
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Weitere Infos gibt es hier:http://www.berufsverband-hep.de/index.php/lv-baden-wuerttemberg-detail-termine/mitgliederversammlung-berufsverband-heilerziehungspflege-in-stetten-e-v.html
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Weitere Infos findest ihr hier:http://www.berufsverband-hep.de/index.php/lv-baden-wuerttemberg-detail-termine/mitgliederversammlung-lv-baden-wuerttemberg.html
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Baden-Württemberg / Gesprächskreis in Mannheim am 26.01.2018
« Letzter Beitrag von Sebastian Jung am 21. Januar 2018, 16:56 Uhr »
Hier ein Hinweis auf den Gesprächskreis in Mannheim, welcher am 26.01.2018 statt findet sowie der Hinweis auf die weiteren
Termine. Mehr Infos gibt es hier: Wir laden euch ganz herzlich zu unserer Mitgliederversammlung ein:
 http://www.berufsverband-hep.de/index.php/lv-baden-wuerttemberg-detail-termine/mitgliederversammlung-lv-baden-wuerttemberg.html
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Baden-Württemberg / Mitgliederversammlung des Landesverbandes HEP in BW. 2.3.2018
« Letzter Beitrag von Sebastian Jung am 21. Januar 2018, 16:46 Uhr »
Wir laden euch ganz herzlich zu unserer Mitgliederversammlung ein. Weitere Infos findet ihr hier:
http://www.berufsverband-hep.de/index.php/lv-baden-wuerttemberg-detail-termine/mitgliederversammlung-lv-baden-wuerttemberg.html
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Niedersachsen/Bremen / Re: Mitgliederversammlung 2017 in NDS/HB: Hannover!
« Letzter Beitrag von Alex Gehrau am 17. November 2017, 18:39 Uhr »
Nicht vergessen: Mitgliederversammlung und  Fachvortrag morgen in Hannover!
->  Alle weiteren Infos auf dem Flyer und dem untenstehenden Link!
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Weitere Infos gibt es unter dem folgenden Link:http://www.berufsverband-hep.de/index.php/lv-baden-wuerttemberg.html
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Einen äußerst positiven Eindruck konnten wir als Landesverband während der Fach- und Hilfsmittelmesse am 25.10.2017 in der Fachschule für Heilerziehungspflege der Rotenburger Werke der Inneren Mission bei den
Besuchern hinterlassen und umgekehrt auch für uns mitnehmen.


Unser Informationsstand im Eingangsbereich der erst vor kurzem umfassend renovierten Fachschule wurde reichlich frequentiert.
Den Teilnehmenden der Messe konnten unsere Ziele und Aufgaben als Berufsverband im direkten Gespräch vermittelt werden,
außerdem haben zahlreiche gedruckte Infomaterialien über den neuen repräsentativen Messestand des Bundesberufsverbands HEP den Besitzer wechseln können.
Besonders freuen wir uns natürlich auch über den Eintritt neuer Mitglieder in den Berufsverband!

Maike Cikursch, Organisatorin der Fach- und Hilfsmittelmesse, außerdem Heilerziehungspflegerin und Dozentin an der Fachschule HEP in Rotenburg, zur Frage nach dem
Hintergrund der Veranstaltung: „Die Idee für die Veranstaltung kam aus dem Förderverein, der den Auszubildenden gerne die Möglichkeit bieten wollte, sich vielseitig über das Thema Hilfsmitteleinsatz zu informieren.
In der praktischen Arbeit sind Hilfsmittel in unserem Arbeitsumfeld unerlässlich, müssen aber gezielt und mit dem nötigen Fachwissen eingesetzt werden.
Die Messe sollte den Auszubildenden daher zum einen die Möglichkeit bieten, bekannte Hilfsmittel aus der Praxis noch einmal selbst zu testen und auch Probleme
im täglichen Einsatz zu hinterfragen und sich Anregungen für die Anwendung zu holen, zum anderen sollte sie aber natürlich auch den "Blick über den Tellerrand" hinaus ermöglichen,
um neue Assistenzmöglichkeiten kennenzulernen. Die Auszubildenden hatten außerdem die Möglichkeit, den Age Man zu testen, ein Anzug, der das Leben im Alter simuliert.
Somit wurden auch die Versorgung bzw. der Blick für die Besonderheiten der Betreuung und Versorgung von älteren Menschen in der Messe mit angesprochen.“

Auf Nachfrage des Landesverbands HEP NDS/HB, wie die Messe bei den Besuchern und Ausstellern insgesamt angekommen sei,
antworte Frau Cikursch: „Wir haben das Publikum als sehr interessiert wahrgenommen, es wurde sehr viel ausprobiert, hinterfragt und diskutiert, was eine solche Veranstaltung lebendig macht.
Wir erhalten viele positive Rückmeldungen zur Vielfältigkeit des Angebots, zur fachkundigen und umfangreichen Beratung!“

Einer Wiederholung der Veranstaltung, nach Möglichkeit auch wieder mit Beteiligung des Berufsverbands Heilerziehungspflege, dürfte nach diesem überaus positiven Feedback nicht viel im Wege stehen.
Wir als Landesverband Niedersachsen/Bremen teilen die Einschätzung von Frau Cikursch und freuen uns über eine erneute Einladung in der Zukunft.

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Niedersachsen/Bremen / Re: Mitgliederversammlung 2017 in NDS/HB: Hannover!
« Letzter Beitrag von Alex Gehrau am 24. Oktober 2017, 22:29 Uhr »
Hier die Einladung im Kartenformat:

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