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Autor Thema: Klanggeschichten  (Gelesen 15743 mal)
hepie
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« am: 11. November 2005, 17:08 Uhr »

Als Karli an einem Frühlingsmorgen aus dem Fenster schaute, sah er wie die Sonne in sein Zimmer bereits hinein schien.

Glockenspiel

"Yuhu!", freute er sich, "da kann ich ja am Nachmittag hinaus in den Garten gehen." Nach dem Mittagessen zog er seine Jacke an, setzte sich sein Stirnband auf und ging er hinaus in den Garten.

Holzblocktrommel

Plötzlich sah Karli einen Schmetterling herumschwirren. Es war ein Zitronenfalter.

Triangel

Er lief ihm nach um zu sehen wo er wohl hinfliegen möchte. Da stolperte er über etwas.

Trommel

Es war ein Maulwurfshügel, den er ganz übersehen hatte. Als Karli den Erdhügel näher betrachtete sah er, wie sich ein Regenwurm ganz schnell in die Erde verkroch.

Xylophon

Einen Maulwurf konnte Karli nirgendwo entdecken, denn der wohnt unter der Erde, genau so wie die Regenwürmer.

Karli stand auf und sah sich um. Ja - was entdeckte er denn da? Ganz nahe dem Gartenzaun wuchsen wunderschöne Blumen - Schlüsselblumen, Gänseblümchen und noch viele mehr. "Die sind aber schön. Mutti wird sich bestimmt freuen, wenn ich ihr einen Strauß davon pflücke", sagte Karli, und das tat er auch. Er pflückte einen schönen Strauß

Rassel

Karli's Mutter freute sich sehr über den netten Frühlingsgruß aus dem Garten und stellte die Blumen sogleich auf den Küchentisch in eine Vase. Jedesmal, wenn Karli nun den Strauß betrachtete, erinnerte er sich an diesen schönen Tag im Frühling.
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~ Was hat sich die Welt dabei gedacht? Hat sich so schön für mich gemacht! ~
hepie
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« Antworten #1 am: 11. November 2005, 17:09 Uhr »

Im Herbst sammelt die Mäusefamilie fleißig Vorrat für den Winter. Endlich kam der Winter und es begann zu schneien (Glockenspiel).

Die Schneeflöckchen (Glockenspiel) fielen leise auf den gefrorenen Boden und bald konnte man schon die Spuren der Mäuse im Schnee (Glockenspiel) sehen.

Sie verkrochen sich in ihrem Versteck, zwischen den Steinen. In der ersten Zeit gab es noch viel zu essen. Sie knackten die Nüsse (Klangstäbe), knabberten am Weizen (Schellenbaum) und am Stroh (Papier).

Besonders gut schmeckten ihnen die Maiskörner (Korkenrassel). Draußen schneite (Glockenspiel) es Tag für Tag, bis die Mauer völlig mit Schnee (Glockenspiel) bedeckt war.

Die Mäuse fühlten sich sehr wohl in ihrem Versteck und knabberten ihr Korn (Rassel) lustig vor sich hin.








Die Kinder stampfen durch den Schnee
(Xylophon)

auf einer Wolke kommt die Schneeflockenfee.
(Cymbeln)

Schneesterne tanzen mit ihr ganz munter
und schweben auf die Erde runter.
(Glockenspiel/drüber streichen)

Die Kinder freuen sich sehr,
die Schneeflockenfee zaubert immer mehr.
(Rasseln)

Auf und nieder tanzen die Schneeflocken, immer mehr.
(Cymbeln)

Sie setzen sich auf Wald und Feld,
(Klingende Stäbe)

wie herrlich ist doch die Winterwelt!
(Alle Instrumente)
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~ Was hat sich die Welt dabei gedacht? Hat sich so schön für mich gemacht! ~
Melly
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« Antworten #2 am: 11. November 2005, 17:11 Uhr »

Es war einmal vor ganz langer Zeit ein kleiner Zauberer.  Der lebte in einem verwunschenem Wald und hieß Formius. Seine Zauberereltern hatten ihn so genannt, weil er schon als Baby nur Formen zauberte und mit ihnen spielte.

Eines Tages als er in den Wald ging, um mit seinen Freunden den Tieren zu spielen kam ihm eine Idee. Er wollte die Bäume und Tiere in Formen verzaubern so dass sie sich nicht mehr bewegen können.

Als erstes verwandelte er den kleinen Hasen, der an ihm vorüberhoppelte, in ein rosarotes Dreieck. Das fand Formius so komisch das er noch mehr Tiere in Formen verwandeln wollte.

Plötzlich tauchte die Waldfee auf und sprach: "Formius, du ungezogener Bengel, wie kannst du so etwas gemein nur tun! Der arme kleine Hase! Zur Strafe nehme ich dir deinen Zauberstab weg."

Die Waldfee verschwand so schnell wie sie gekommen war und Formius dachte, er hätte ein Gespenst gesehen. Aber als er dann nach seinem Zauberstab greifen wollte, war er tatsächlich verschwunden.

Der kleine Zauberer wurde schrecklich traurig und lief so schnell er konnte nach Hause, um seine Eltern um Rat zu fragen.

Doch diese hielten zu der Fee und erklärten ihm, dass der Wald seine Bäume und Tiere brauche um zu überleben, so wie er Essen und Trinken bräuchte.

Formius wurde sehr traurig, er aß nichts mehr und wollte ohne seinen Zauberstab nicht mehr zaubern, was für einen Zauberer natürlich sehr schlimm ist, denn mit der Zeit vergessen auch die größten Zauberer wie das geht. Und dann können sie keine richtigen Zauberer mehr werden.

Doch dann dachte der kleine Zauberer über sein Verhalten nach und er kam zur Einsicht. Er ging mit seinem Vater zurück in den Wald und gemeinsam zauberten sie das Dreieck zurück in einen Hasen.

Darüber war die Waldfee sehr erfreut und gab Formius seinen Zauberstab wieder. "Du musst mir aber versprechen, dass du so etwas nie wieder tust, denn sonst muss ich dir deinen Zauberstab noch länger wegnehmen."  sagte sie mit freundlicher Miene.

"Ich verspreche es dir, denn was ist ein Zauberer ohne seinen Zauberstab?" gab der kleine Zauberer zur Antwort und war überglücklich seinen Zauberstab wieder in den Händen halten zu können.

Instrumentenliste:
 Xylophon
 
 Holzröhrentrommel: beim Wort "Wald" (6 Personen)
 
 Trommel: bei Wörtern wie Gehen, ging, (3 Personen)
 
 Glockenspiel: bei dem Wort "Waldfee" (3 Personen)
 
 Schellenkranz: bei dem Wort "Zaubern" (3 Personen)
 
 Triangel: bei dem Wort "Zauberstab" (3 Personen)
 
 Rassel:  bei den Wörtern "Hase" und "Tiere" (3 Personen)
 
 Fingerzimbeln: beim Wort "Formius" (2 Personen)
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"Wer eine Frau unterschätzt hat, wird das nie wieder tun"
Alec Guinness
hepie
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« Antworten #3 am: 11. November 2005, 17:11 Uhr »

Am meisten macht es natürlich Spass sich mit den Leuten selber eine Geschichte auszudenken... und selber die Instrumente dazu einbringen... was natürlich noch mehr Spass macht, die Instrumente selber bauen...
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~ Was hat sich die Welt dabei gedacht? Hat sich so schön für mich gemacht! ~
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