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freie Tage
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Thema: freie Tage (Gelesen 6899 mal)
Kangoo
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Re: freie Tage
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Antworten #15 am:
01. Mai 2009, 14:13 Uhr »
Ja das hört sich vom Prinzip her gut an, ABER:
bei uns gibt es diese Regelung auch, dass die Überstunden innerhalb von 12 Monaten 1 mal auf Null abgebaut werden müssen und ansonsten diese ausbezahlt werden. Herrscht dann aber wieder ein Engpass und ich muss doch einsprinegn zwecks Krankheit oder da eine Stelle nicht wiederbesetzt worden ist, dann heißt es auf einmal: Man kann doch noch ein Auge zudrücken und es wird weder ausbezahlt noch sonstiges...
Also alles relativ!!!
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Blaugundula
Gast
Re: freie Tage
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Antworten #16 am:
28. Mai 2009, 12:19 Uhr »
Hallo,
bei uns werden Einkäufe von Bekleidung, Kosmetik etc. in der Freizeit erledigt. Mehrarbeit gibt es dafür nicht, wer es anspricht, dem wird gesagt er organisiert falsch. Überstunden gehen in den 3 stelligen Bereich. werden dann ohne Überstundenzuschläge ausbezahlt, gefragt wird auch nicht. Erscheint man nicht zu Teambesprechungen die auf einen freien Tag fallen, gibt es Abmahnungen. Pünktlich Feierabend ist Utopie, da die Dokumentation kaum noch in der Arbeitszeit zu bewältigen ist. Entwicklungsberichte sind Freizeitvergnügen. Nur ein paar Beispiele von mir zu diesem Thema.
in diesem Sinne seid gegrüßt
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haekkinen
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Beiträge: 268
Re: freie Tage
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Antworten #17 am:
28. Mai 2009, 13:17 Uhr »
.....mal polemisch.....: Wer sich das gefallen läßt, ist selber schuld........
Aber im Ernst - hört sich nach dem Arbeitgeber mit dem blauen Kringel an....bei uns war es jahrelang auch gang und gäbe, Entwicklungsberichte etc. zu Hause schreiben und Einkäufe in der Freizeit zu erledigen. Erst als sich die Mitarbeiter zusammengeschlossen haben (Betriebsrat! ) und auf Datenschutz (keine Bewohnerdaten etc. auf private PCs übertragen usw.) und FREIzeit zu Erholungszwecken hingewiesen haben, gab es plötzlich (natürlich im Voraus abgesprochene) Extra-Zeiten und -Stunden für solche Dinge - Ausnahmen gibt es natürlich immer (Weihnachten etc.) . Genauso sind Abmahnungen für versäumte Dienstbesprechungen an eingetragenen freien Tagen schlichtweg Unsinn. Ihr seid keine Sklavenverträge eingegangen und seid ausser Eurer Arbeitsleistung im Dienst niemandem etwas schuldig.
Eure angebliche schlechte Organisation kann widerlegt werden, indem Ihr (möglichst alle) für Euch lückenlos dokumentiert, wann IHr mit wem was getan habt und damit festhaltet, dass es einfach keine Zeitverschwendung gab und dass Ihr eben mehr Zeit / Personal etc. benötigt.
Viel Kraft und Erfolg und weniger Ausbeutung!
LG
haekkinen
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Bobolina
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Beiträge: 1.074
Re: freie Tage
«
Antworten #18 am:
28. Mai 2009, 19:50 Uhr »
Zitat von: haekkinen am 28. Mai 2009, 13:17 Uhr
Aber im Ernst - hört sich nach dem Arbeitgeber mit dem blauen Kringel an....
Also da muss ich widersprechen. Für mich hört sich das eher nach meinen Erfahrungen mit einer katholischen Einrichtung an. Bin jetzt beim blauen Kringel und kann in dieser Hinsicht sowas von überhaupt nicht mehr klagen.
Wir müssen unsere Überstunden, sofern sie sich in einem gewissen Rahmen halten ( sprich ca. 1,5 Stunden am Tag) noch nicht mal rechtfertigen. Allerdings brauch ich die Überstunden eigentlich nicht machen, da FuB, Tagesförderung. Aber z.B. bei Entwicklungsberichten etc. darf ich mir das nehmen und muss es, wenn es in der angegebenen Zeit liegt, nicht nachweisen, warum weshalb wieso. Sollte ich drüber liegen, aber das muss man erstmal hinbekommen, dann muss ich sagen was ich da veranstaltet habe. Allerdings darf ich pro Monat im FuB auch nur bis 15 Plus- oder Minusstunden mitnehmen, der Rest verfällt. Wobei mir bei Minusstunden natürlich der Boss auf die Füße tritt, logo
Die Überstunden muss ich abfeiern, ausgezahlt werden die nicht. Allerdings wird über eine andere Form des Zeitkontos nachgedacht, so dass ich vielleicht in ein paar Jahren z.b. ein Sabbatical machen könnte.
Teamsitzungen: Das wird bei uns schon wieder so lasch gehandhabt, dass es fast schon heftig ist: Wenn ein MA einen privaten Termin hat, dann kommt er auch nicht ( natürlich nach Absprache). Konsequenzen hat das nicht, auch wenn es manche MA häufig in Anspruch nehmen.
Ach ja: wir haben nen Betriebsrat, man merkt´s vielleicht
... aber auch nen coolen Chef!
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Blaugundula
Gast
Re: freie Tage
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Antworten #19 am:
29. Mai 2009, 08:25 Uhr »
Jo, danke für die Antwort.
Zusammenschluß ist gut und schön, die eigenen Kollegen trauen sich das nicht, Jobangst, jahrelanger Druck, das neueste ist die Rotation wenn endlich Teamgeist aufkommt, wird alles auseinander gerissen. Was ist der blaue Kringel ?
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lollylu
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Re: freie Tage
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Antworten #20 am:
29. Mai 2009, 21:31 Uhr »
hi balugundula
erstmal der blaue Kringel ist ein Logo von einem Verband der gaanz viele Einrichtungen in ganz Dt. hat. Dessen Hauptsitz quasi ist in Marburg
Ich kann verstehen, dass haekkinen den blauen Kringel verdächtigt. Zumindest mittlerweile. als ich da noch arbeitet (bis letzten august) gabs in der hinsicht mit überstunden auch nicht so das theater. Überstunden musste man auch nicht genau begründen, sowie bei bobolina jetzt ist war das damals so. Zu Freizeiten wurd nur ein Antrag auf Überstunden gestellt, der immer genehmigt wurde, da ja sonst kein MA mitgegangen wäre. Das war sowohl in der Werkstatt/FUB wie auch im Wohnheim. Im WH wurde einfach dann im Dienstplan berücksichtigt wenn Arztfahrten (die bekannt waren) waren bzw. deswegen Überstunden machten auch kein Problem. In der Zwischenzeit ist das in der Einrichtung auch anders. Überstunden muss man innerhalb einer WOche abbauen, was verdammt sinnlos ist, wenn eine Gruppe in die Freizeit fährt und nicht alle MA auf einmal Überstunden abbauen können. Wenn die Überstunden nicht abgebaut werden können verfallen sie bis zu einem Gewissen Zeitpunkt bzw. bis zur Höchstgrenze.
In meiner jetztigen Einrichtung haben wir auch keine Probleme mit den Überstunden. Klar gibt es einige die sau viele Überstunden haben, aber da wird sehr darauf geachtet, dass die wieder abgebaut werden. Schon allein die Gruppenleitung will das. Wenn es mal wg Personalmangel nicht geht wird die MAV eingeschaltet und dann ist das relativ schnell vom Tisch. Ausbezahlt wird ganz arg selten.
lg Lolly
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Blaugundula
Gast
Re: freie Tage
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Antworten #21 am:
01. Juni 2009, 12:45 Uhr »
Hallo,
Als Einzelkämpfer habe ich schlechte Karten. Betriebsrat - der Versuch wurde vor Jahren gestartet die Kollegen waren ganz schnell weg.
Versuche dort weg zu kommen, sind gescheitert, habe aber noch nicht aufgegeben.
Liebe trotz alledem die Arbeit mit den Bewohnern, sie gehören alle zu dem Klientel die sehr schwierig sind, aber im Moment sehe ich für mich dort keine Entwicklungsmöglichkeiten.
Gruß
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pinkygirl
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Re: freie Tage
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Antworten #22 am:
20. Oktober 2009, 16:19 Uhr »
ja das problem hatte ich auch mal in er Praktikumsstelle. kaum hatte ich frei konnte ich drauf warten, dass man mich anruft und zum Dienst bestellt. ich habs 3 mal gemacht, man ist ja nicht so..... . Dann als das ständig ging, hab ich mein tele.gekappt, dass handy ausgeschaltet und das wars dann. in meinen Praktikumsvertrag stand nichts von 24 stunden Breitschaft, außerdem wurde ich auch nicht bezahlt also... .
Jetzt ist es so das ich auch im Monat um die 20 überstunden habe, die werden aber bei uns nicht abgesetzt sondern bezahlt. das ist sehr schön so hab ich mehr geld.
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Zauberwurzel
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Re: freie Tage
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Antworten #23 am:
21. Oktober 2009, 11:41 Uhr »
Zu Überstunden fällt mir noch folgende Frage ein...bei uns ist es jeden Monat so, das Leute an Tagen wo große DB oder TB sind, im Überstundenfrei stehen. Jedes Mal gibt es Diskussion das man doch eigentlich frei hat, aber der AG besteht darauf das man an den Dienstbesprechungen trotzdem teilnehmen muss, da es eine Pflichtveranstaltung ist. Nun wurde das wieder angesprochen und von unserer Heimleitung wurde gesagt, ok, dann eben kein ÜF an dem Tag, sondern dann steht bei den Leuten die da frei haben nur DB o.0 Das ist doch totales Verarschen oder nicht? Gibt es eine gesetzliche Regelung??? Die Frage ist nur vorab, das Thema wird auch Gegenstand der Sitzung des Betriebsrates sein.
Mich würde ma interessieren, wie das bei Euch in den Einrichtungen so gehandhabt wird.
MfG
Wurzel
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Letzte Änderung: 21. Oktober 2009, 12:00 Uhr von Zauberwurzel
»
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haekkinen
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Beiträge: 268
Re: freie Tage
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Antworten #24 am:
21. Oktober 2009, 18:28 Uhr »
Hallo Zauberwurzel,
wie sollte da der gesetzliche Paragraph wohl aussehen?
Fest steht: Frei IST frei, egal ob durch Überstunden oder sonstwas. Das Problem ist dann, dass die Leute, die trotz frei kommen eigentlich keine Stunden angerechnet kriegen dürfen.
Insofern ist die Regelung "dann eben kein FREI" die gesetzlich sicherere.....So können die DB-Stunden abgegolten werden - aber dann muss man halt sehen, wie lange die Besprechungen dauern: Sollten das weniger als drei Stunden sein, muss eigentlich keiner dafür extra anreisen, das ist dann vor allem bei längeren Wegen zum Arbeitsplatz nicht zumutbar.
Bei uns gab es ähnliche Diskussionen und folgende Einigung: Teamsitzungen finden rotierend an allen Wochentagen (mal Mo, danach dann Di , dann Mi usw. ) statt, damit niemand dauernd mit eventuell festen freien Tagen betroffen ist. Wer trotzdem frei oder Urlaub hat, kommt NICHT, ist aber verpflichtet, das Protokoll der Sitzung binnen einer Woche zu lesen (damit wird es dann auch fix geschrieben!) und sich über Neuregelungen schlauzumachen.
Es läuft.....und kostet nicht mehr soviel Nerven und Zeit, darüber zu diskutieren......
LG, haekkinen
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riot
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Re: freie Tage
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Antworten #25 am:
22. Oktober 2009, 09:07 Uhr »
Zitat von: Zauberwurzel am 21. Oktober 2009, 11:41 Uhr
Jedes Mal gibt es Diskussion das man doch eigentlich frei hat, aber der AG besteht darauf das man an den Dienstbesprechungen trotzdem teilnehmen muss, da es eine Pflichtveranstaltung ist. Nun wurde das wieder angesprochen und von unserer Heimleitung wurde gesagt, ok, dann eben kein ÜF an dem Tag, sondern dann steht bei den Leuten die da frei haben nur DB o.0 Das ist doch totales Verarschen oder nicht? Gibt es eine gesetzliche Regelung??? Die Frage ist nur vorab, das Thema wird auch Gegenstand der Sitzung des Betriebsrates sein.
Mich würde ma interessieren, wie das bei Euch in den Einrichtungen so gehandhabt wird.
MfG
Wurzel
Dienstbesprechungen sind in der Regel tatsächlich Pflichtverantstaltungen, egal ob man frei hat oder nicht und wird als Dienstzeit gewertet. Wenn man tatsächlich frei braucht, ist dies mit dem AG abzusprechen und sich in das Protokoll entsprechend einzuarbeiten, was mit der Unterschrift bestätigt wird.
Zitat von: haekkinen am 21. Oktober 2009, 18:28 Uhr
Hallo Zauberwurzel,
Das Problem ist dann, dass die Leute, die trotz frei kommen eigentlich keine Stunden angerechnet kriegen dürfen.
LG, haekkinen
Hallo haekkinen,
wie sollte da der gesetzliche Paragraph wohl aussehen?
....kleiner Scherz von meiner Seite......, aber das ist Blech, außer ihr habt das im HV bei euch so gelöst, halte diese Regelung aber für unpraktisch.
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haekkinen
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Beiträge: 268
Re: freie Tage
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Antworten #26 am:
22. Oktober 2009, 10:21 Uhr »
Hallo riot,
das ist kein Blech - denn oft genug wird die gesetzliche Regelung über arbeitsfreie Tage (hab ich hier schon öfter erläutert) verletzt, so dass die AN zu viele Tage "durcharbeiten". Um diesen Patzer nicht aktenkundlich zu machen, wird die Dienstbesprechung oft nicht auf dem Dienstplan vermerkt - was dann aber wiederum in der rechtlichen Grauzone ist, denn dann liegt keine Arbeitsanweisung und somit keine Anwesenheitspflicht vor. Stunden, die dann dennoch auf der Stempelkarte stehen sind in jedem Fall angreifbar, denn auch der AN ist verpflichtet, auf die Einhaltung des Arbeitszeit-Gesetzes zu achten. Dass das in der Praxis an vielen Stellen anders aussieht ist mir klar.
So. Aber wenn wir schon Haarespalten - erzähl mir, wo genau "Pflichtveranstaltungen" vorgeschrieben sind? Meist ist das doch bloß dringender Wunsch des AG (ist ja auch richtig und wichtig und so Dauer-Drückeberger kann ich auch nicht leiden) und wird als zusätzliches Druckmittel gegen AN eingesetzt.
Wie die Lösung bei uns aussieht und funktioniert.....s.o........
haekkinen
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riot
Gast
Re: freie Tage
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Antworten #27 am:
22. Oktober 2009, 13:04 Uhr »
Aloa,
ja, genau in der Konstellation wie Du sie schilderst passt das, aber stelle das bitte nicht als allemein gültig hin. Pflichveranstaltungen sind bei mir im Arbeitsvertrag aufgeführt ( Feste und Feiern der Einrichtung ), desweiteren ist die Teilnahme an Mitarbeiterbesprechungen als Dienstanweisung pflicht (steht jedoch nicht im AV), jedoch als mündliche Ansage.
Ich hatte mir sogar extra die Mühe gemacht mal wieder in den AV zu schauen, und was lese ich da: körperliche Züchtigung als Erziehungsmittel ist Verboten,....na sicher ist sicher, nich das einer sagt er hätte es nicht gewußt .)
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haekkinen
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Re: freie Tage
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Antworten #28 am:
22. Oktober 2009, 13:47 Uhr »
*nochmalklugscheißmodus an*
Der Arbeitsvertrag kann sagen was er will - sobald es ein Gesetz gibt, das ebenfalls auf den Sachverhalt passt, hat es Vorrang.
Wie soooooo vieles in unserem Bereich ist Interpretation und Formulierung des Problems (schriftlich!) alles......Riot, ich habe ganz sicher kein Recht auf Allgemeingültigkeit gepachtet (hatte ich aber auch nie behauptet
) und ich denke darum geht es hier auch nicht.
Ich bin halt bemüht, vernünftige Arbeitsbedingungen für AN zu schaffen, die dem AG schon einen bestmöglichen Arbeitseinsatz bescheren (die arbeitsscheuen Kollegen wissen das ;-)), aber dennoch soviel persönliche Freiheit für den einzelnen Mitarbeiter zulassen wie möglich. Und "freie Tage" sowie "Rufbereitschaft" sind mir da wichtige Verhandlungsthemen. Ebenso sollte übrigens jeder seinen Arbeitsvertrag kennen, denn einerseits hat man tatsächlich einige Verpflichtungen damit unterschrieben - aber auch Rechte zurückerhalten. Und die gilt es zu kennen.
Auf weitere gute Arbeit!
haekkinen
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Kiepenkerl
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Re: freie Tage
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Antworten #29 am:
22. Oktober 2009, 18:43 Uhr »
Ich finde die Auseinandersetzung gut. Bischen mehr Sachlichkeit bringt uns sicher weiter. Einige Dinge die mir im realen Leben auf, fallen mir hier auch auf. Wil mal versuchen sie zu benennen.
Schwierig wird es immer, wenn Wissen und Sachlichkeit gefragt sind. Recht und Vereinbarungen kennen nun mal kein vielleicht oder hab ich mal wo gelesen. In den deutschen Gesetzen ist deutlich beschrieben was Arbeitszeit ist oder was nicht. Gibt nur wenig ungeklärtes auf den ersten Blick. Frage der Bereitschaftszeiten gehört zum Beispiel dazu. Aber das was gilt , gilt nun mal.
Frage die belibt , ist die Frage der Einklagbarkeit. Da wo einige alleine für sich kämpfen und Fordern ist es sehr schwierig. Eine Lösung zu Allem ist eine Personalvertretung oder ein Betriebsrat. An diesem Punkt finde ich die Eingaben von haekkinen immer sehr gut. Hört sich immer dröge an, aber echt,bzw. Arbeitsrecht ist nun mal Dröge
Zum Anderen zu bemerken ist mir wichtig. Es gibt solche und solche Arbeitgeber. Die meisten gehen mit der gleichen Liebe an den Job, der da heiß, Leben für Menschen mit Behinderungen möglich zu machen. Dieser Blick geht oft verloren. Was gut oder schlecht ist entscheidet sich in Unternehmen oft an dem, wie Strukturen aufgebaut sind. Hierachische Strukturen bedürfen starke Gegenstrukturen. In dem Betrieb in dem ich arbeite sind Strukturen durchlässig. Es gibt viele Teams auf vielen Ebenen, viele Beschäftigte mit meist mehr als 2 Funktionen. Das heißt das ic in der einen Aufgabe einfache Fachkraft in der Pflege sein kann und in der anderen Leitung eines Projekts bin. Dennoch haben wir einen Betriebsrat, bzw. eine Personalvertretung. Theme sind dort meist Überstunden, Planungen u.s.w.
Es gibt aber auch viele Arbeitsgeber die in Bereich der Pflege sind, um Geld zu verdienen. Ist doch auch nicht verwerflich, aber im Bereich Pflege kann ich nur verdienen, wenn ich am Personal was raushole. Da kommen dann die Beträge zusammen, die es lohnend machen, gesetze nicht zu beachten. Überstunden nicht ausbezahlen, Bereitschaftszeoiten anordnen und nicht entlohnen, Urlaubstage nicht zu planen, verfallen zu lassen u.s.w.
Doch was hilft das alles wenn man alleine davor steht. Ich denke es hilft nur, wenn man sich zusammen schließt. Im guten und im Bösen. Ein guter personal und mitgliederstarker Bundesverband zum Beispiel ist eine Lösung. Kostet natürlich alles Geld, aber ohne Moss nichts los, aber erst bedarf es Mitgliederinnen...gg
Ich für meinen Teil bekomme jden Monat 30 Stunden zusätzlich ausbezahlt. Ist für mich feines Geld und ich kann es gut gebrauchen. Stunden die ich mehr mache, werde auf mein Überstundenkonto gutgeschrieben und was über 2oo geht nehm ich auf ein Arbeitszeitkonto. Das werde ich später für ein Sabbatjahr nehmen.
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Möchtest du jemanden das Segeln beibringen, so mußt du bei Ihm die Sehnsucht nach dem Meer wecken.
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