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Unterhaltungen / Re: Wer lesen will, der braucht eine Brille
« Letzter Beitrag von Sebastian Jung am 08. Januar 2019, 15:32 Uhr »
Hallo Marko,
schön das du alte Beiträge durchgelesen hast. Bei den Bedenken mit der Individualität gebe ich dir recht auch aus eigener Erfahrung.
Dennoch würde mich auch interessieren was daraus geworden ist.
Viele Grüße

Sebastian 
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Unterhaltungen / Re: Wer lesen will, der braucht eine Brille
« Letzter Beitrag von MarkoK am 08. Januar 2019, 09:24 Uhr »
Hallo,

was ist denn daraus geworden? Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass man Brillen einfach so weitergeben kann. Augenerkrankungen sind doch oft recht individuell, schon bei der Sehschärfe können minimale Abweichungen viel ausmachen, wenn dann noch Erkrankungen der Augenlinse hinzukommen.... Höchstens bei normalen Lesebrillen kann ich mir das vorstellen, die gibt es meist auch einfach gleich mit den Gläsern zu kaufen. Ansonsten kann ich kaum glauben, dass die Brillen von anderen weitergetragen werden können, also die Personen durch die Brille genauso gut sehen wie die Person, welche die Brille getragen hatte. Oder geht es hier nur um das Gestell? (das allein kann schon teuer sein).
Ich habe momentan das Problem, dass ich eine Gleitsichtbrille benötige. Genau mit dieser Art Brillen verdienen die Optiker aber ihr Geld. Bisher bin ich noch auf der Suche. Wenn ihr einen Optiker empfehlen könnt, wo man Gestell und Gläser zu einem guten Preis haben kann, gibt mir gerne Bescheid. 

VG,
Marko
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Fragestellungen / Re: Was haltet ihr von Oxybutynin-Instillationssets?
« Letzter Beitrag von FrankP am 04. Januar 2019, 15:18 Uhr »
Das ist wirklich spannend, scheinbar ist die Hohenzollern-Apotheke eine der wenigen, die die Möglichkeit haben, sterile Fertigspritzen herzustellen. Sie haben ein eigenes Labor dafür, in dem die Hygienerichtlinien eingehalten werden können, dort arbeiten viele PTAs die sich nur mit der Herstellung von Blaseninstillationen, Augentropfen und verschiedenen Kapseln beschäftigen. Also ich könnte mir das nicht vorstellen, dort zu arbeiten!

Sie befüllen die Spritzen mit einer individuellen Oxybutynin-Hydrochloridlösung, je nachdem, welche Dosis der Patient benötigt. Zusätzlich füllen sie sterile Luft ein, die bei der Injektion in den Katheter sicherstellt, dass der gesamte Wirkstoff aus der Spritze in den Körper gelangt.
Im Gegensatz zu der Lösung, die erst selbst in Spritzen gefüllt werden muss, sind sie wirklich sehr leicht anzuwenden, denn der Anschluss passt direkt auf den Katheter. Ich kann sie also weiterempfehlen!
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Fragestellungen / Re: Was haltet ihr von Oxybutynin-Instillationssets?
« Letzter Beitrag von gabel am 04. Januar 2019, 14:58 Uhr »
Hey!

Ich arbeite in Düsseldorf. Münster ist nicht ganz so weit weg wie andere Städte in Deutschland. Vielleicht schlage ich diese Apotheke mal den Eltern des Jungen vor.

Aber wie schafft es eine Apotheke, solche Spritzen herzustellen? Das muss doch in höchst steriler Umgebung passieren. Ich denke nicht, dass ich über die Agentur solche Spritzen bestellen kann… Diese patientenindividuelle Dosis klingt ja sehr interessant! Das wäre sicher das richtige für den Kleinen.

Ich hoffe sehr, dass wir das auf diese Weise in den Griff bekommen können, denn die Nebenwirkungen bei der hohen Dosis der Tabletten sind echt nicht ohne. Meint ihr, man kann das einfach über den dortigen Arzt bestellen oder sollte man zuerst mit der Krankenkasse Rücksprache halten?
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Fragestellungen / Re: Was haltet ihr von Oxybutynin-Instillationssets?
« Letzter Beitrag von FrankP am 04. Januar 2019, 14:38 Uhr »
Oh ja, du sprichst mir aus der Seele!

Eine Patientin hatte ganz starke Harninkontinenz, in der Nacht hatte sie zumindest alle zwei Stunden das dringende Bedürfnis, aufs WC zu gehen. Dafür brauchte sie immer Begleitung, bis die Ärzte entschieden, ihr einen Katheter zu geben. Der hat die Symptome nicht verbessert darum haben wir dann auch bald mit der Lösung gearbeitet.

Ich wollte ihr die Anwendung zeigen, mit Spritze, Kanüle und Adapter für den Katheter, damit sie oder ihr Mann es auch mal selbstständig anwenden können. Doch ihre Feinmotorik war einfach nicht mehr präzise genug.

Wir haben dann in Münster eine Apotheke gefunden, die fertige, patientenindividuelle Instillationssets für Oxybutynin herstellt, die direkt in den Katheter injiziert werden, das war die Lösung! Schau mal auf dieser Website, da wird alles beschrieben: https://www.hohenzollern-apotheke.de/fachbereiche/sterilherstellung/oxybutynin/
Ihr seid nicht zufällig aus Westfalen oder Umgebung?
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Fragestellungen / Re: Was haltet ihr von Oxybutynin-Instillationssets?
« Letzter Beitrag von steinchen am 04. Januar 2019, 14:26 Uhr »
Hallöchen!

Hast du heute auch frei? Ich finde, dass Oxybutynin wirklich ein spannendes Mittel ist! Es kann die glatte Blasenmuskulatur entspannen, weil es die Rezeptoren für Acetylcholin an den Muskeln hemmt. So wird kein Reiz mehr von den Nerven zu den Muskeln übertragen. Übrigens wird es auch gegen starkes Schwitzen angewandt.

Ich hatte einen querschnittsgelähmten Patienten, der ähnliche Nebenwirkungen zeigte. Besonders stark hat ihn die Mundtrockenheit betroffen. Ich hatte auch das Gefühl, dass er plötzlich sehr stark gerötete Haut davon bekam. Der Arzt hat dann Oxybutynin als Instillationslösung verschrieben, die über den Katheter direkt in die Harnblase verabreicht wird, denn so konnte die Dosis besser kontrolliert werden. Die Nebenwirkungen haben sich danach wirklich verbessert!

Jedoch braucht man eine gewisse Zeit, um mit der Handhabung zurecht zu kommen.
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Fragestellungen / Was haltet ihr von Oxybutynin-Instillationssets?
« Letzter Beitrag von gabel am 04. Januar 2019, 14:09 Uhr »
Hey!

Ich betreue einen kleinen Jungen, der sowohl eine physische als auch eine psychische Beeinträchtigung hat. Er versteht aber alles was man ihm sagt und kann auch darauf antworten, das macht es einfacher, denn ich habe leider auch schon anderes erlebt… Er ist acht Jahre alt und hat Probleme mit Harninkontinenz: Der Junge ist Bettnässer und bekommt dagegen Tabletten, die Oxybutynin enthalten. Ich habe aber das Gefühl, dass die Dosis für ihn zu hoch ist, obwohl wir ihm natürlich die verordnete Menge verabreichen. Kurz danach klagt er über Schwindel und starke Müdigkeit.

Eine Kollegin hat erzählt, dass sie einem Patienten Oxybutynin per Katheter verabreicht, ich finde das aber nur kurz auf Wikipedia, hat vielleicht jemand damit Erfahrung?
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Ein Taub-Blinder erfüllt sich mit Hilfe mehrerer professionellen Assistentinnen seinen Traum, den Jakobsweg zu wandern, was schon sehr tough und mutig ist. Insgesamt 8 Assistentinnen werden von ihm engagiert, um ihn bei seiner Unternehmung zu unterstützen.

Aber „man sagt, der Jakobsweg gibt dir immer, was du brauchst – nicht was du willst“ heißt es in dem Film. Das kann sicher derjenige nachvollziehen, der ihn schon mal bewältigt hat; viele machen die Erfahrung, dass man auf dem Weg plötzlich auf sich selbst zurückgeworfen wird. Beeindruckend fand ich in dieser Dokumentation, wie das Thema „Assistenz“ plötzlich aufpoppte – sowie die unumgängliche Tatsache der Behinderung und der Frustration darüber, die auch durch professionelle Hilfe nicht ganz beseitigt werden kann.
Nach wenigen Wochen werden die Rollen unklar – wann gehen die Assistentinnen selbst „pilgern“, wann sind sie der Profi in der Rolle – und wie sieht es der Assistenznehmer, der selbst mitmenschlich, „mit Liebe“ und Beziehung behandelt werden will und dennoch unmissverständlich darauf hinweist, dass er die Assistentinnen ja bezahlt. Können die Grenzen zwischen der Welt des Sinnesbehinderten Menschen beseitigt werden, oder bleiben sie bestehen?

Behinderung wird eben nicht gemacht – sie ist einfach da, als existenzieller Fakt.

Im Netz noch zu streamen ist die wirklich sehenswerte Doku unter

https://www.zdf.de/kultur/filme-dokus-kabarett/eine-armlaenge-welt-100.html
Den Film Eine Armlänge Welt gibt es auch in englischer Version: https://www.theworldatarmslength.com/
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Niedersachsen/Bremen / Mitgliederversammlung 2018 + Wahl des Vorstands
« Letzter Beitrag von Alex Gehrau am 27. November 2018, 16:41 Uhr »


FACHVORTRAG + MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2018
DATUM: Samstag, 01. Dezember 2018
ORT: KASCH - KULTURHAUS ALTER SCHÜTZENHOF, Bergstraße 2, 28832 Achim - www.kasch-achim.de


FACHVORTRAG: 15:00 – 16:30 Uhr (öffentlich) „PERSÖNLICHES BUDGET – Theorie und Praxis“
REFERENTEN = Martina und Veikko Kunisch / Oldenburg
Nach einer Pause folgt dann die Mitgliederversammlung (nur für Mitglieder) bis ca. 19 Uhr


Im Anschluss lädt der Landesverband NDS/HB interessierte Mitglieder zum Abendessen in einem nahegelegenen Restaurant ein!

Weitere Infos und genaue Angaben zur Tagesordnung unter folgendem Link:
http://www.berufsverband-hep.de/index.php/lv-niedersachsen-detail-termine/lv-nds-bremen-fachvortag-mitgliederversammlung.html
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Fragestellungen / Re: Hilfe bei Umzug?
« Letzter Beitrag von gabel am 29. Oktober 2018, 10:33 Uhr »
Hey du!

Also wirst du denn den Umzug auf eigene Faust durchziehen, oder kommt auch ein professioneller Räumungsdienst in Frage?
Denn wenn man das selbst durchführt, kommt so einiges auf einen zu. Immerhin muss man sich sich um Helfer und Transporter, sowie Verpackungsmaterial selbst kümmern.
Falls was kaputt geht oder beschädigt wirst, haftest du selber. Das kannst du dann auch nicht von denen Helfern einfordern. Nur weil sie helfen, übernehmen die ja auch nicht automatisch ein Haftungsrisiko.
Das Einpacken, Auspacken, Möbel montieren und demontieren müsst ihr auch alles selbst machen. Und bei den Sachen, die ihr nicht mehr braucht: um die Entsorgung musst du dich dann auch kümmern.

Würde mir auf jeden Fall gut überlegen, ob du das auf eigene Faust machst. Denn an den Kosten kann es nicht hängen, da ein selbst durchgeführter Umzug sogar teurer werden kann, als einer, der vom Räumungsdienst durchgeführt wurde. Hier findest du sonst noch allgemeine Tipps für den Umzug, egal ob DIY oder mit Profi: https://raeumungen.at/umzugsplanung-praktische-tipps-tricks-umzug/
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