Neueste Beiträge

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Informatives / Die neue HEP- Information 1/17 geht diese Woche in den Druck
« Letzter Beitrag von Sebastian Jung am 14. März 2017, 13:35 Uhr »
Freut euch über eine neue spannende Ausgabe
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Informatives / Interessante Onlineumfrage/ Bewältigung von Arbeitsanforderungen
« Letzter Beitrag von Sebastian Jung am 06. März 2017, 13:55 Uhr »
Online-Befragung
Umfrage zur bewältigung von arbeitsanforderungen und deren auswirkungen auf die Gesundheit - Teilnehmer/innen gesucht!

Weiter Infos unter Hyperlink: https://tu-dresden.de/mn/psychologie/wop/forschung/forschungsprojekte/curs-projekte/projekte/emos/online-befragung
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Thüringen / Fachtagung LV Thüringen am 16.-17.September.2017
« Letzter Beitrag von Sebastian Jung am 06. März 2017, 09:35 Uhr »
Fachtagung LV Thüringen „Geistige Behinderung oder psychische Erkrankung?‘ Das Spannungsfeld zwischen medizinischen Syndromen und sozialem Ausschluss“

16. September 2017 - 17. September 2017


Der Landesverband Thüringen führt in Gera am 16. und 17. September 2017 eine Fachtagung durch zum Thema:

„Geistige Behinderung oder psychische Erkrankung? Das Spannungsfeld zwischen medizinischen Syndromen und sozialem Ausschluss“

Referent: Jan Steffens / TU Dresden

„Wenn tatsächlich der Kranke die einzige Realität ist, auf die wir uns zu beziehen haben, dann müssen wir uns eben mit beiden Seiten dieser Realität befassen: mit der, dass er ein Kranker mit einer (dialektischen und ideologischen) psychopathologischen Problematik ist, und mit der anderen, dass er ein Ausgeschlossener ist, ein gesellschaftlich Gebrandmarkter.“ (Basaglia, 1974)

Menschliche Entwicklung ist relational und feldabhängig. Sie verläuft immer im Verhältnis von biologischen Faktoren, wie Genetik, Krankheit und Beeinträchtigungen und sozialen Faktoren, wie Erfahrungen, Umfeld und Gesellschaft. Das Gehirn ist ein biosoziales Organ, welches sich in diesem Spannungsfeld zwischen Biologie und sozialer Erfahrungen entwickelt. In diesem Prozess wirken soziale Erfahrungen auf biologischen Prozesse und biologische Faktoren auf den Bereich der sozialen Erfahrungen ein.

In Bezug auf Geistige Behinderung bedeutet dies, wie es Franco Basaglia im Zitat anspricht, dass die Realität eines behinderten Menschen immer zwei Seiten hat. Zum einen die Realität der Beeinträchtigung, zum anderen aber die Realität, als behindert geltender Menschen vielfach im Alltag mit sozialem Ausschluss und Diskriminierungen konfrontiert zu sein. Diese haben jedoch unmittelbaren Einfluss auf die Entwicklung des Gehirns und führen zu vielfach komplexeren Komplikationen und Psychopathologie, wie Aggressionen, Depressionen, Mutismus und selbstverletzendem Verhalten, welche nicht durch die Behinderung an sich, sondern den fehlenden oder erschwerten Kontakt mit der sozialen Umwelt verursacht werden.

Auf der Fachtagung soll auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse aus Neurowissenschaften, Psychologie und Pädagogik das Verhältnis von geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung bestimmt und diskutiert werden. Dabei wird am Beispiel von Syndromen wie Autismus und dem Down Syndrom (Trisomie 21) der Prozess der Behinderung verdeutlicht.

Die Fachtagung soll dabei möglichst praxisbezogen gestaltet werden. Teilnehmer können und sollen deswegen Fallbespiele aus ihrer Praxis mitbringen, damit diese immer wieder bearbeitet und diskutiert werden können.

Der Referent, Herr Jan Steffens ist Diplom-Behindertenpädagoge und arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Erziehungswissenschaften. In den Jahren 2011, 2013-2014 nahm Herr Steffens an verschiedenen Forschungsprojekten in Brasilen teil. Weiterhin ist er im Vorstand der Luria-Gesellschaft (Verein zur Förderung der wissenschaftlichen Grundlegung der Rehabilitation von hirngeschädigten und behinderten Menschen).

Interessenten wenden sich bitte an:

Landesgeschäftsstelle HEP Thüringen e.V.
z.H. Frank Zein
Felbrigstr. 5
07549 Gera
Tel. 0365-2042885
Handy 015773593956
E-Mail zein@berufsverband-hep.de
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Hallo zusammen am 30.4.2017 findet aus meiner Sicht eine sehr interessante Fortbildung in Dortmund statt. Weitere Infos siehe auch unter Hyperlink: http://www.gesundheitsakademie-vital.de/?page_id=5608
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Informatives / Das große Vergessen/ ein sehnswerte Reportage
« Letzter Beitrag von Sebastian Jung am 01. März 2017, 09:05 Uhr »
Erfolgreich, jung, beliebt. Und plötzlich verhaltensauffällig, unzuverlässig, apathisch? Die Familie ist ratlos. Bis sich herausstellt, dass Florian mit 37 Jahren an Demenz erkrankt ist. Eine nachdenklich stimmende 28minütige Reportage zu dieser Thematik, kann man sich in der Mediathek des Fernsehsenders „ZDF“ ansehen:
https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/37-das-grosse-vergessen-100.html
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Informatives / Gegen die Selektion behinderter Menschen! Neues vom GEN-ETHISCHEN NETZWERK
« Letzter Beitrag von Alex Gehrau am 15. Februar 2017, 10:17 Uhr »
                  Keine Aufnahme weiterer selektiver Untersuchungen in die Regelversorgung!

(Berlin, 14. Februar 2017) Stellungnahme von 20 Gruppen und Organisationen anlässlich der Tagung des Gemeinsamen Bundesausschuss am 16. Februar


Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im August 2016 das Methodenbewertungsverfahren zur Einführung von nicht-invasiven pränatalen Tests (NIPT) auf die Trisomien 13, 18 und 21 in die reguläre Schwangerenversorgung eingeleitet. Die unterzeichnenden Organisationen wenden sich daher gegen die weitere Normalisierung selektiver Pränataldiagnostik und fordern eine andere Art der gesellschaftlichen Auseinandersetzung um Schwangerenvorsorge und Behindertenfeindlichkeit.
Die zur Diskussion stehenden NIPT auf die Trisomien 13, 18 und 21 bewirken keine Verbesserung der medizinischen Versorgung der Schwangeren oder des werdenden Kindes. Aus den Ergebnissen der Tests ergeben sich keine Therapiemöglichkeiten, sie stellen lediglich die - eigentlich bereits getroffene - Entscheidung für das werdende Kind in Frage. Die pränatale Suche nach genetischen Merkmalen ist eben keine Schwangerenvorsorgeuntersuchung, sondern eine selektive Fahndung nach unerwünschten Abweichungen. Aus diesem Grund gehört die selektive PND insgesamt auf den Prüfstand.
Die unterzeichnenden Organisationen wenden sich daher gegen die weitere Normalisierung selektiver Pränataldiagnostik und fordern eine andere Art der gesellschaftlichen Auseinandersetzung um Schwangerenvorsorge und Behindertenfeindlichkeit.

Komplette Stellungnahme als PDF-Link:     -> http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/files/Stellungnahme-GBA-2017_02_14.pdf

[ Quelle:   http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/gen/2017/keine-aufnahme-weiterer-selektiver-untersuchungen-regelversorgung ]
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